Lehrer-Magazin/prim

Foto: JÖZV
von Roberta Hofer, am 30.10.2018

Ich glaub, mich knutscht ein Elch!

Wer im Wald- oder im Mühlviertel wohnt, dem könnte eines Tages ein Elch über den Weg laufen. Der große Hirsch – er ist das größte Landsäugetier Europas – streift erst seit Kurzem wieder manchmal durch die österreichischen Wälder. Bis zum frühen Mittelalter waren die Tiere bei uns heimisch, meist in Hochmooren und Tundren in den Alpen. Die Rodung der Wälder führte dann jedoch zum Verschwinden der Elche. Inzwischen sind die ehemaligen Grenzgebiete im Osten zu Naturparadiesen geworden, die Landschaft wild und unbebaut. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs kommen die Tiere daher langsam wieder, meist aus Tschechien. Expertinnen und Experten glauben allerdings, dass es hauptsächlich ziehende Gruppen sind.

Fest in Österreich niedergelassen hat sich bis jetzt leider noch keine Elchfamilie. Vor zwei Jahren aber gab es im Innsbrucker Alpenzoo Nachwuchs: Die Elchkuh Nilla gebar zwei Junge. Sollte man jemals Elch-Jungtiere in der freien Wildbahn beobachten, gilt es Abstand zu halten, da der Beschützerinstinkt der Muttertiere sehr stark ist. Für gewöhnlich ist der Elch aber sehr scheu, trotz seiner imposanten Erscheinung: Bis zu 500 Kilogramm kann ein ausgewachsener Elch wiegen, mit einer Schulterhöhe von über zwei Metern.

Das November-join in widmet dem Elch eine Doppelseite, und zwar mit einer Lese-, einer Sprech- und einer Schreibübung.

Für den Unterricht
Beitrag in der Zeitschrift:

join in, November 2018, S. 12/13
Unterrichtsfächer:

SU, E
3. + 4. Schulstufe