Antworten auf wichtige Fragen aus Schulen


(Frequently Asked Questions_FAQ, Stand 29. Mai 2019)

Gibt es die Schülerzeitschriften ICH+DU, Mini-Spatzenpost, Spatzenpost, LUX + join in, JÖ und TOPIC von JUNGÖSTERREICH auch im kommenden Schuljahr bzw. weiterhin?

Ja, die Schulen erhalten diese allseits sehr beliebten und geschätzten Schülerzeitschriften in gewohntem Umfang sowie in bestehender Ausstattung und Qualität samt den kostenlos erhältlichen Arbeits- und Übungsmaterialien auf www.lehrerservice.at – dem bewährt guten Service für die pädagogische Praxis samt JÖdigi und TOPICdigi für die Förderung der digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern.

Warum soll ich die Schülerzeitschriften und Jugendmagazine von JUNGÖSTERREICH für meine Schule bzw. Schüler/innen bestellen?

Weil die Schülerzeitschriften nachweislich zur Förderung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern beitragen. Nicht zuletzt wurden sie auch deshalb über Jahrzehnte vom Bildungsministerium für den Unterricht empfohlen. Die Schülerzeitschriften unterstützen in altersadäquater Form die Leseerziehung, welche einen wesentlichen Bestandteil der Aufgaben der österreichischen Schule darstellt. Die von JUNGÖSTERREICH herausgegebenen Schülerzeitschriften dienen aufgrund ihrer unveränderten Qualität als ergänzende Übungs- und Arbeitsmaterialien sowie als Hilfsmittel der pädagogischen Praxis und unterstützen damit die Arbeit im Unterricht.

Gibt es einen Erlass, der den Einsatz der Schülerzeitschriften und Jugendmagazine von JUNGÖSTERREICH empfiehlt?

Nein, die bisherigen Erlässe, in denen die Schülerzeitschriften und Jugendmagazine für den Unterricht empfohlen wurden – zuletzt vom 30.03.2016 (GZ BMBF-29.540/0009-I/4a/2016) und vom 25.08.2016 (GZ BMB-38.560/0005-I/6/2016), wurden durch das Bildungsministerium nach einigen Jahren – offenbar zwecks „administrativer Entlastung der Schulleitungen“ – mit Erlass vom 25.02.2019 (GZ BMBWF-38.560/0001-I/2019) aufgehoben. Zur gleichen Zeit wurde ein neuer Erlass vorbereitet und mit Datum vom 09.04.2019 (GZ BMBWF 38.560/0002-I/1/2019) herausgegeben. Dieser „Informationserlass“ informiert exklusiv über die Angebote der Konkurrenz, die es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab (bzw. nach deren Auskunft Anfang Juni 2019 den Schulen zur Ansicht übermittelt werden).

Ist ein Erlass des Bildungsministeriums notwendig, damit an einer Schule Schüler- und Jugendmagazine beworben und bestellt werden dürfen?

Nein, ein Erlass wie jener vom 09.04.2019 hat (ebenso wie die Vorgängererlässe) keinerlei bindende Wirkung. Weder Schulleitung noch Lehrkräfte sind in irgendeiner Form verpflichtet, dieser Information zu folgen, noch daran gehindert, andere Angebote zu nutzen. Wir haben ein Rechtsgutachten von Univ.-Prof. Dr. Georg Eisenberger erstellen lassen, das Sie in gekürzter Fassung hier finden.

Ihre Konkurrenz behauptet, es gebe ein „Werbeverbot“, demzufolge die bisherigen Schülerzeitschriften und Jugendmagazine von JUNGÖSTERREICH an Schulen nicht mehr beworben werden dürfen. Stimmt das?

Nein, das stimmt nicht. Das vermeintliche „Werbeverbot“ (§ 46 Abs. 3 SchUG) ist erstens kein Verbot und bezieht sich zweitens nur auf Werbung für sogenannte schulfremde Zwecke. Das Bildungsministerium hat unsere Schülerzeitschriften und Jugendmagazine über Jahrzehnte für den Unterricht empfohlen, weil sie den Zielen von Schule und Unterricht dienen und schulnah sind. Entsprechend empfiehlt auch der geltende Grundsatzerlass für Leseerziehung vom 12.12.2017 (GZ BMB-29.540/0008/I/4a/2017) den Einsatz von Jugendzeitschriften für die schulische Leseerziehung.

Die Schulleitungen und deren Lehrerkollegien sind autonom in ihrer Entscheidung, wie und mit welchen Materialien sie ihren Unterricht unterstützen wollen. Sie können also weiterhin Schülerzeitschriften auswählen, den Eltern empfehlen und entsprechend Ihrer getroffenen Wahl in bewährter Qualität, unterrichtsbezogen und werbefrei bestellen. Wir haben ein Rechtsgutachten von Univ.-Prof. Dr. Georg Eisenberger erstellen lassen, das Sie in gekürzter Fassung hier finden.

Ist JUNGÖSTERREICH ein Unternehmen mit kommerziellen Interessen?

Ja, seit 70 Jahren verfolgt JUNGÖSTERREICH neben pädagogischen und sozialen Interessen auch kommerzielle Interessen. Es ist damit im Kreis der Bildungsmedienverlage, Schulausstatter, Schulmöbelhersteller, Anbieter von Schulsportwochen, Betreibern von außerschulischen Lernorten usw. keine Ausnahme. JUNGÖSTERREICH hat seit seinem Bestehen immer auch humanitäre und soziale Ziele verfolgt und derartige wie auch gemeinnützige Zielsetzungen finanziell unterstützt. JUNGÖSTERREICH wird dies auch weiterhin tun. Zugleich ist es JUNGÖSTERREICH gelungen, zu einem unschlagbaren Preis ein Angebot für die Leseerziehung zu machen, das weltweit seinesgleichen sucht und bei Schülerinnen und Schülern, der Lehrerschaft und bei Eltern überaus beliebt ist und ebenso geschätzt wird.